Allergien / chron. Erkrankungen

Allergien und chronische Erkrankungenallergie

Bei Allergien, Unverträglichkeiten und chronischen Erkrankungen ist die Schulmedizin oft schnell am Ende ihrer Möglichkeiten. Die alternative Tiermedizin bietet mehrere Wege, die über die Unterstützung und Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers zu einer deutlichen Verbesserung oder Heilung führen können. Am sinnvollsten ist es, beide Ansätze, Schul- und Alternativmedizin individuell zu kombinieren.

Allergien und chronische Erkrankungen können viele Ursachen haben und sind auch im Erscheinungsbild individuell sehr unterschiedlich. Deshalb ist es wichtig, die jeweiligen Gegebenheiten in einem ausführlichen Gespräch heraus zu finden.

Der Therapieplan setzt bei den möglichen Ursachen an, die im Gespräch eruiert worden sind, und versucht, diese zu eliminieren. Wenn eine Erkrankung bereits sehr lange dauert, sind oft schon Folgeerscheinungen eingetreten, die auch in die Behandlung mit einbezogen werden müssen.

Was ist eine Allergie ganzheitlich gesehen?

Eine Allergie ist grundsätzlich eine Über- oder Fehlreaktion des Immunsystems auf bestimmte Reize von außen. Reize sind Allergene, die von außen in den Körper eindringen. Dies können z.B. Pollen oder Proteine im Futter oder Milben oder chemische Substanzen sein.

Normalerweise würde der Körper diese Stoffe über bestimmte physiologische Abläufe einfach abbauen oder eliminieren ohne jegliche körperliche Beeinträchtigung. Bei einem allergischen Geschehen jedoch reagiert das Immunsystem über oder falsch, sodass bestimmte Symptome auftreten, wie z.B. Juckreiz und Pusteln auf der Haut, Juckreiz an den Pfoten, im Leisten- oder Achselbereich, am Bauch, Juckreiz im Ohr oft verbunden mit einer Entzündung des äußeren Gehörgangs, wiederkehrender Durchfall, asthmatische Symptome, Schwellungen im Gesicht.

Oft ist es so, dass wenn ein Körper zu allergischen Reaktionen neigt, die auslösenden Allergene und auch die Symptome wechseln können. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle, denn je mehr die Umwelt mit Allergenen „belastet“ ist, desto eher wird das Immunsystem überreagieren. So wie bei einem vollen Topf, bei dem ein einziger Tropfen „das Fass zum Überlaufen“ bringen kann, kann ein Allergen mehr, im Frühjahr z.B. die Pollen oder die sprießenden Gräser, oder mehr Milben im Trockenfutter, plötzlich wieder Symptome auslösen, die den ganzen Winter über nicht da waren.

In der Therapie werden die auslösenden Allergene gemieden, z.B. bestimmte Futterinhaltsstoffe weggelassen. Ist es nicht möglich, die Allergene zu meiden, wie z.B. Pollen oder Milben, versucht man das „Fass“ so leer wie möglich zu machen, damit „der Tropfen es nicht zum Überlaufen bringen kann“. Das ist oft ein längerer Weg. Da nicht nur die äußerlichen Umstände wichtig sind, sondern auch innere (psychische Faktoren, andere Erkrankungen, Stress) eine große Rolle bei Allergien spielen, ist es wichtig, diese zu erkennen, damit sie vermieden werden können.

Wie kommt es zu chronischen Erkrankungen?

Chronisch heißt „langandauernd“. Je länger eine Erkrankung bzw. ihre Symptome andauern, bzw. je länger ihre Symptome unterdrückt wurden durch eine „therapeutische“ Maßnahme, desto schwerer wird eine wirkliche Heilung, also eine kausale Therapie.

Deshalb ist es wichtig von Anfang an die auslösende Ursache nach Möglichkeit zu bekämpfen und nicht durch Medikamente die Symptome zu unterdrücken, wie z.B. bei beginnender Arthrose nur Schmerzmittel zu verabreichen. Die Ursache wird im Gespräch oft deutlich und der Therapieplan ist am besten umsetzbar, wenn der Tierbesitzer verstanden hat, welches die Hintergründe der Erkrankung sind, und was er jetzt zur Unterstützung der Heilung mit beitragen kann.